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Matera 2026: Was sich ändert. Und was bleibt.

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Matera 2026: Was sich ändert. Und was bleibt. Matera ist kein Ort, der sich jedes Jahr neu erfindet. Veränderungen passieren hier langsam. Manchmal fast widerwillig. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf 2026. Nicht als großes Umbruchjahr, sondern als Moment, in dem sich Entwicklungen bündeln. Wer Matera kennt, fragt sich eher: Wird es ruhiger oder noch voller. Wird reguliert oder weiter improvisiert. Und was bedeutet das konkret für Reisende, Langzeitbesucher oder Menschen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, wiederzukommen. Hintergrund: Von der Randlage zum Dauerinteresse Matera war lange abgehängt. Wirtschaftlich, infrastrukturell, touristisch. Die Sassi galten bis in die 1950er-Jahre als Schande des Landes. Umsiedlungen, Verfall, Leerstand. Dann kam der langsame Perspektivwechsel. UNESCO-Welterbe 1993. Europäische Kulturhauptstadt 2019. Seitdem steht Matera auf vielen Karten, auf denen es vorher nicht vorkam. 2026 ist kein neues Kapitel, sondern eher eine Fußnote, di...

Ist Matera älter als Rom?

 Ja, Matera ist tatsächlich älter als Rom. Die Geschichte von Matera reicht bis in die prähistorische Zeit zurück, während Rom, obwohl es eine bedeutende antike Stadt ist, erst später eine herausragende Rolle spielte.

Matera wurde bereits in der Altsteinzeit vor etwa 8.000 Jahren besiedelt. Die Sassi von Matera, die charakteristischen Höhlenwohnungen und -kirchen, wurden im Laufe der Jahrhunderte entwickelt und sind in Teilen mehrere Jahrhunderte alt.

Im Vergleich dazu wurde Rom traditionell im Jahr 753 v. Chr. gegründet. Matera hat also eine längere kontinuierliche Besiedlungsgeschichte als Rom.

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