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Empfohlener Beitrag Matera.info

Matera 2026: Was sich ändert. Und was bleibt.

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Matera 2026: Was sich ändert. Und was bleibt. Matera ist kein Ort, der sich jedes Jahr neu erfindet. Veränderungen passieren hier langsam. Manchmal fast widerwillig. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf 2026. Nicht als großes Umbruchjahr, sondern als Moment, in dem sich Entwicklungen bündeln. Wer Matera kennt, fragt sich eher: Wird es ruhiger oder noch voller. Wird reguliert oder weiter improvisiert. Und was bedeutet das konkret für Reisende, Langzeitbesucher oder Menschen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, wiederzukommen. Hintergrund: Von der Randlage zum Dauerinteresse Matera war lange abgehängt. Wirtschaftlich, infrastrukturell, touristisch. Die Sassi galten bis in die 1950er-Jahre als Schande des Landes. Umsiedlungen, Verfall, Leerstand. Dann kam der langsame Perspektivwechsel. UNESCO-Welterbe 1993. Europäische Kulturhauptstadt 2019. Seitdem steht Matera auf vielen Karten, auf denen es vorher nicht vorkam. 2026 ist kein neues Kapitel, sondern eher eine Fußnote, di...

Fave Fritte Lucane: Ein kulinarischer Schatz aus Montescaglioso

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Fave Fritte Lucane: Ein kulinarischer Schatz aus Montescaglioso   Es war ein milder Februartag, als ich in Montescaglioso ankam, jenem malerischen Städtchen in der Basilikata , das mir stets wie ein zweites Zuhause erscheint. Die engen Gassen, die historischen Gebäude und vor allem die herzlichen Menschen lassen mich immer wieder zurückkehren. Doch es ist die traditionelle Küche , die mich jedes Mal aufs Neue verzaubert. Ein besonderes Highlight meines letzten Besuchs war wieder einmal das Treffen mit meiner Tante Lina, die uns mit einer lokalen Spezialität überraschte: Fave Fritte Lucane.  Die Begegnung mit Tante Lina Schon beim Betreten von Tante Linas Haus in Via Magenta strömte mir der verlockende Duft von frisch zubereiteten Köstlichkeiten entgegen. In der gemütlichen Küche, die vom warmen Licht der Nachmittagssonne durchflutet wurde, stand sie am Herd und bereitete mit geübten Handgriffen die Fave Fritte zu. Ihre Augen funkelten vor Freude, als sie mich erblickte, un...

Handwerk und lokale Kunst: Das Erbe von Matera und Basilicata bewahren

Handwerk und lokale Kunst: Das Erbe von Matera und Basilicata bewahren Zwischen Zeitreise und Töpferscheibe - Meine Begegnung mit den Kunsthandwerkern von Matera Die Morgensonne kroch langsam über die honigfarbenen Felsen der Sassi, als ich mich auf den Weg machte, um das wahre Herz von Matera zu entdecken. Nicht die berühmten Höhlenwohnungen waren mein Ziel an diesem Tag, sondern die stillen Werkstätten, in denen jahrhundertealte Traditionen am Leben gehalten werden. Es war, als würde ich durch ein lebendiges Museum wandeln, in dem jeder Hammerschlag und jeder Töpfergriff eine Geschichte erzählt. Die Keramikwerkstätten: Wo Erde zu Kunst wird Mein erster Halt führte mich zu Giuseppe, einem Keramiker der vierten Generation, dessen kleine Werkstatt in einer ehemaligen Höhlenwohnung untergebracht ist. Seine Hände, von jahrzehntelanger Arbeit gezeichnet, formten den lokalen Ton mit einer Geschicklichkeit, die mich an einen Zauberer denken ließ. "Dieser Ton hier", erklärte er ...