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Empfohlener Beitrag Matera.info

Basilikata: Die Region, die sich vor ihren Besuchern versteckt

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📖 Lesezeit: ca. 8 Minuten 🏷️ Basilikata, Reisebericht, Matera, Italien Ich blicke auf die Sassi di Matera, helles Licht auf den Höhlenwohnungen Basilikata: Die Region, die sich vor ihren Besuchern versteckt Ich reise seit Jahren immer wieder nach Süditalien – genauer gesagt nach Montescaglioso, einer Kleinstadt mit rund 10.000 Einwohnern unweit von Matera in der Basilikata. Die Region liegt mir nicht zufällig am Herzen: Hier liegen die Wurzeln meiner väterlichen Familie, hier hat meine Tante Lina bis heute ihre Orecchiette von Hand geformt. Für viele Reisende endet Italien irgendwo in der Toskana, in Florenz oder an der Amalfiküste bei Neapel . Auch Sizilien und Sardinien sind längst auf jeder Italien-Bucketlist zu finden. Ein Basilikata Urlaub hingegen bleibt auf der touristischen Landkarte erstaunlich blass. Dabei hat diese Region fast alles, was man sich von einem Italien-Urlaub erhofft – nur eines nicht: einen einfachen Weg dorthi...

I Sassi di Matera – Höhlenwohnungen im Lauf der Geschichte

I Sassi di Matera – Höhlenwohnungen im Lauf der Geschichte Matera liegt in der Region Basilikata im Süden Italiens. Nur wenige Km von meinem Heimatdorf: Montescaglioso . Die Sassi sind zwei alte Stadtviertel von Matera – Sasso Barisano und Sasso Caveoso – gebaut in und aus dem Tuffstein, in die Felsen hineingeschnittene Höhlenwohnungen, Gänge, kleine Plätze, Kirchen. Aber was genau sind sie, wie alt, wie viele Menschen haben da gelebt, und wie sieht es heute aus? Was genau sind die Sassi? Wortherkunft / Name : „Sassi“ heißt wörtlich „Steine“. Gemeint sind damit die Behausungen, die in Felsen gehauen sind, und die gemauerten Aufbauten, die daraus entstanden sind.  Sie bestehen aus zwei Hauptteilen: Sasso Barisano (etwas formeller, mit größeren Fassaden, Zugängen von außen) und Sasso Caveoso (oft ursprünglicher, dichter, mehr Höhlenstruktur) Die Höhlenwohnungen (case grotte) sind oft mehrstöckig übereinander gebaut, auf Terrassen, mit Höhlen, Vaults, teils natürlichen H...

Wie mein Vati Francesco das Rauchen aufgab

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  Wie mein Vati Francesco das Rauchen aufgab Es gibt Geschichten, die man schon hundertmal gehört hat – und trotzdem hört man wieder zu, als wäre es das erste Mal. So eine Geschichte ist die von meinem Vater Francesco und seinem Abschied von der Zigarette. Er ist stolz auf einige Dinge: Er war noch nie bei McDonald’s oder Burger King. Egal, wie viele Sonderangebote ich ihm vor die Nase hielt – keine Chance. Er hat nie Drogen probiert. Wein und Bier ja, aber alles andere tabu. Er hat eines Tages von jetzt auf gleich aufgehört zu rauchen. Genau dieser dritte Punkt hat eine Geschichte, die perfekt in jede Sammlung „Rauchen aufhören Erfahrungen“ passt. Rauchen lernen in den 50ern Mein Vater wuchs in Montescaglioso auf, einem kleinen Ort nahe Matera in Süditalien. Die frühen fünfziger Jahre. Italien war noch geprägt von den Folgen des Kriegs. Armut überall. Wohin man schaute. Francesco konnte damals noch nicht lesen oder schreiben, aber er rauchte schon wie ein Weltmeis...

Potenza (Basilikata) – Reisetipps, Sehenswürdigkeiten und persönliche Eindrücke

Potenza (Basilikata) – Reisetipps, Sehenswürdigkeiten und persönliche Eindrücke Potenza ist die Hauptstadt der Basilikata – und gleichzeitig die höchstgelegene Regionalhauptstadt Italiens. Mit ihren 819 Metern über dem Meeresspiegel thront sie über Tälern und Bergen, verbunden durch Serpentinen, Brücken und Rolltreppenanlagen. Wer einen Abstecher wagt, merkt schnell: Potenza ist keine Stadt der Postkartenmotive, sondern ein Ort voller Kontraste, der erst auf den zweiten Blick fasziniert. Anreise nach Potenza – wie kommt man hin? Die Lage macht es nicht ganz einfach: Potenza ist von Neapel oder Salerno aus erreichbar, entweder per Zug oder Auto. Zug: Direktverbindung von Salerno, Fahrtzeit rund 2 Stunden, schöne Panoramastrecke. Auto: Mehr Flexibilität, aber kurvige Bergstraßen. Tipp: Wer Matera besucht, kann Potenza gut als Zwischenstopp einbauen. Sehenswürdigkeiten in Potenza Via Pretoria – das Herz der Stadt Die zentrale Fußgängerzone verbindet Kirchen, Cafés und Ges...

Warum riecht Regen so gut? Das Geheimnis des Petrichor

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 Petrichor in Montescaglioso In Montescaglioso , (m)einem kleinen Ort in der Basilikata, riecht Regen anders. Vielleicht, weil er hier so selten fällt. Der trockene Boden saugt jeden Tropfen gierig auf, und dabei entsteht ein besonders intensiver Duft nach Regen . Ich schlendere durch die schmalen Gassen, der Asphalt noch dunkel vom Wasser, die Mauern dampfen in der Nachmittagssonne. Ein paar Anwohner stehen draußen, reden laut, fast feierlich – als wäre dieser Schauer mehr als nur Wetter. Die Felder in der Umgebung brauchen ihn dringend, und man spürt fast körperlich, wie die Landschaft erleichtert aufatmet. In der Luft hängt Petrichor – dicht, erdig, lebendig. Warum riecht Regen so gut? Das Geheimnis des Petrichor Viele kennen es: Die ersten Tropfen fallen, der Boden dampft leicht – und in der Luft liegt plötzlich dieser unverwechselbare Duft. Manche genießen ihn regelrecht, andere nehmen ihn kaum wahr. Der Fachbegriff für den Geruch nach Regen lautet Petrichor . Was genau ist...

Italien ist nicht nur Dolce Vita, sondern auch Rough & Real

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  Italien ist nicht nur Dolce Vita, sondern auch Rough & Real Wenn man an Italien denkt, tauchen sofort Bilder von Espresso auf kleinen Plätzen, romantische Sommerabenden und Menschen mit einer fast lässigen Eleganz auf, das berühmte Dolce Vita oder der sagenumwobene Espresso sospeso . All das ist Italien. Aber Italien ist eben nicht nur „süßes Leben“. Es ist auch roh. Direkt. Manchmal unbequem. Und genau das macht das Land so spannend. Zwischen Postkartenidylle und Realität Die Postkarten zeigen Venedigs Gondeln, die Toskana im Sonnenuntergang oder bunte Häuser in Cinque Terre . Alles wunderschön – keine Frage. Aber wenn man länger bleibt, lernt man auch die andere Seite kennen: Straßen voller Schlaglöcher, Bürokratie, die einem den letzten Nerv rauben kann, und Städte, die nicht nur glänzen, sondern auch bröckeln. Rom, Matera , Palermo oder Neapel sind die besten Beispiele: einerseits monumentale Geschichte, andererseits hupende Rollerfahrer und überquellende Müllcon...

Elektroautos in Matera: Ein Erfahrungsbericht aus der Basilikata

Elektroautos in Matera: Ein Erfahrungsbericht aus der Basilikata Als ich vor einiger Zeit mit meinem Elektroauto durch Italien fuhr, war ich besonders gespannt auf die Situation in Matera, einer bezaubernden Stadt in der Region Basilikata. Mit ihrem weltberühmten historischen Zentrum, das auf die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste gesetzt wurde, hat Matera viel zu bieten. Aber wie sieht es hier eigentlich mit der Infrastruktur für Elektroautos aus? Gibt es genug Ladestationen? Ist es einfacher oder schwieriger als in Deutschland, das Auto aufzuladen? In diesem Artikel teile ich meine Erfahrungen und gebe dir einige nützliche Tipps, die dir helfen, deinen Elektrotrip nach Matera zu planen. Die Ladeinfrastruktur in Matera: Ein Überblick Zunächst einmal muss ich sagen, dass die Ladeinfrastruktur in Matera deutlich besser geworden ist, aber sie noch nicht mit der in großen Städten wie Rom oder Mailand mithalten kann. Als ich in der Basilikata ankam, war es mir wichtig, eine zuverlässige Möglic...